Museumsstiftung zur Förderung der staatlichen bayerischen Museen

 

Die Stiftung ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts.

Sie wurde am 24. September 1992 durch den Galerie-Verein München e.V. errichtet, der sich nach dem Bau der Pinakothek der Moderne in München umbenannte in PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne e.V.

Die Stiftung hat den Zweck die staatlichen bayerischen Museen beim Ausbau ihrer Sammlungen zu fördern, und damit bedeutendes Kulturgut für die Allgemeinheit zu sichern. Sie verwirklicht den Zweck u.a. durch Erwerb von Werken und deren leihweise Überlassung an die Staatlichen Sammlungen. Der Erwerb von Werken erfolgt durch

  • die Entgegennahme und Verwaltung von Werken durch Spenden und Nachlässe, um sie der Allgemeinheit zugänglich zu machen,
  • die Entgegennahme von Finanzmitteln durch Spenden und Nachlässe zur Anschaffung von Werken und deren leihweise Überlassung an die staatlichen Sammlungen, sowie durch
  • die Gewährung von Zuschüssen zur Anschaffung von Werken durch die staatlichen Sammlungen.

Gestiftete Werke können auf Wunsch des Stifters in Ausstellungen und Katalogen als von ihm zugewendet bezeichnet werden.

 

Steuerliche Behandlung von Zuwendungen an die Museumsstiftung

 

Die Museumsstiftung ist aufgrund der Förderung von Kunst und Kultur als gemeinnützig anerkannt und steuerbefreit. Zuwendungen an die Museumsstiftung können daher vom Spender grundsätzlich steuerlich geltend gemacht werden.

Neben den allgemeinen steuerlichen Vorteilen von Zuwendungen zur Verwirklichung  gemeinnütziger Zwecke (Sonderausgabenabzug bis zur Höhe von 20 Prozent des Gesamtbetrages der Einkünfte; § 10 b Abs. 1 EStG), gelten für Zuwendungen an steuerbefreite Stiftungen folgende zusätzliche Vorteile:

Spenden in den Vermögensstock einer steuerbefreiten Stiftung können bis zu einem Gesamtbetrag von 1 Million Euro zusätzlich abgezogen werden, was einen erheblichen Vorteil gegenüber einer direkten Zuwendung an ein Museum darstellt.

Dabei kann der zugewendete Betrag auf einen Zeitraum von zehn Jahren verteilt werden, so dass der Spender den Sonderausgabenabzug innerhalb dieser zehn Jahre entsprechend seiner persönlichen steuerlichen Verhältnisse optimal verteilen kann (§ 10 b Abs. 1a EStG). Diese Verteilungsmöglichkeit fördert aufgrund der Progression des Einkommensteuersatzes insbesondere das Spenden von bedeutenden Einzelwerken.

Erbschaftsteuerlich befreit der Staat die Zuwendung an eine gemeinnützige Stiftung auch nach dem Erbfall, wenn ererbtes Vermögen durch die Erben binnen 24 Monaten in eine gemeinnützige Stiftung eingebracht wird.

Bei diesen Angaben zur Steuergesetzgebung handelt es sich lediglich um eine unverbindliche allgemeine Darstellung. Die Museumsstiftung ist nicht steuerberatend tätig. Sie unterstützt jedoch gerne den für einen Stifter tätigen Steuerberater.